Das Projekt

 

Baugruppe stellshagen

 
 
 

Das Grundstück wurde vor einigen Jahren von der Hamburgerin Gabriele Heise erworben und soll einer Baugruppe zum gemeinschaftlichen Wohnen überlassen werden. Es ist 3600 qm groß und liegt in zentraler Lage zum Dorfkern. Es ist bisher unbebaut und von alten Eschen bewachsen. Im hinteren Teil steht ein nostalgisches Transformatorenhäuschen, das heute dem Vogelschutz dient.

Es sollen acht Wohneinheiten entstehen, die im Eigentum zu erwerben sind. Sie können dauerhaft selbst genutzt oder vermietet werden. Es werden keine Ferienimmobilien mit wechselnden Bewohnern sein.

Um den gemeinschaftlichen Charakter des Projekts zu betonen, werden auch Flächen geplant, die allen Bewohner*innen zur Verfügung stehen oder für kleine Veranstaltungen mit den Nachbarn im Dorf genutzt werden können. Die gemeinschaftlichen Räume sind uns dabei genauso wichtig wie unsere eigene Wohnung und geben dem „Gruppenherz“ einen Ort. Hin und wieder gemeinsam kochen und essen, den Garten gestalten oder kleinere Reparaturen und Handwerksarbeiten erledigen, miteinander  malen, meditieren oder Gespräche führen - all dies macht den Geist unseres Projektes aus.

Da der Ort keine Infrastruktur für junge Familien bietet, werden überwiegend Menschen aus der dritten Lebensphase hier einziehen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten. Gerade ältere Menschen haben oft ein dickes Polster an Lebenserfahrung und Reife. Sie können ihr Leben verstärkt auf inneres Wachstum und freundliches Miteinander ausrichten. Wache Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge gehören für sie dazu.  Egozentrik und Narzissmus treten zurück. Wir setzen auf Anteilnahme und Sinn für ein harmonisches Miteinander. Und wir schützen das Ruhebedürfnis, das im Alter ebenfalls seinen Raum braucht. Rückzug und Gemeinschaft, Freiheit und Geborgenheit – diese Mischung macht das Leben in Stellshagen reizvoll.

Das individuelle Eigentum an den Wohnungen soll uns nicht davon abhalten, lebendige nachbarschaftliche Beziehungen miteinander zu gestalten. Viele Aktivitäten prägen dann das Zusammenleben – essen, feiern, Kontakte ins Umfeld gestalten, Veranstaltungen organisieren, sich nützlich machen, wo wir gebraucht werden und Freude am Tätigsein haben.

 
 
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